Maskerata

Maskerata

Mihail J. Ljermontov

Lermontows Maskerade ist ein kraftvolles romantisches Drama über Eifersucht, Ehre, Betrug und tödlichen Verdacht, angesiedelt in der eleganten Welt der Bälle, Intrigen und gesellschaftlichen Masken.

Maskenball Michail J. Lermontows Drama spielt in der aristokratischen Welt Petersburgs, in der Bälle, Spielhöllen, Intrigen und gesellschaftliche Konventionen allgegenwärtig sind. Im Zentrum steht Jewgeni Arbenin, ein reicher, intelligenter und stolzer Mann mit einem aufbrausenden Temperament, einst ein leidenschaftlicher Spieler, nun Ehemann der jungen und naiven Nina. Neben ihnen spielen die Fürstin, Baronin Štral, Bekannte aus dem Salon und insbesondere der Fremde, eine Figur, die Rache, Misstrauen und Entlarvung herbeiführt, eine wichtige Rolle.

Die Handlung beginnt auf einem Maskenball, wo ein Missverständnis und ein verlorenes Armband eine Kette von Fehlinterpretationen auslösen. Ein Gegenstand, der von Hand zu Hand wandert, wird zum Beweismittel, wo es keine wirklichen Beweise gibt. Arbenin, ohnehin misstrauisch und gekränkt, beginnt zu glauben, dass Nina ihn betrügt. Statt zu reden und nachzuforschen, gibt er der Eifersucht, den gesellschaftlichen Andeutungen und seinem Stolz nach. Die Salon-Episode führt zu einem tragischen Ende: Arbenin bestraft Nina für ihre vermeintliche Untreue, und die Wahrheit kommt erst ans Licht, als es zu spät ist.

Lermontow schildert nicht nur eine Ehetragödie, sondern auch die Mechanismen der High Society, in der Gerüchte mehr wert sind als die Wahrheit und eine Maske mehr als ein Gesicht. Arbenin ist eine der komplexesten Figuren der russischen Romantik: zugleich stark und schwach, klar und verblendet, Meister der Situation und ein Mann, der unter der Last seiner eigenen Zweifel zusammenbricht.

In Lermontows Werk nimmt die Maskerade einen wichtigen Platz ein, da sie romantische Leidenschaft, Gesellschaftskritik und intensive psychologische Spannung vereint. Es ist ein Drama über Eifersucht, Ehre und Selbstzerstörung, aber auch über eine Welt, in der Illusionen reale Katastrophen auslösen.

Titel des Originals
Маскарад
Übersetzung
Gustav Krklec
Editor
Augustin Stipčević
Titelseite
Boris Dogan
Maße
17 x 12 cm
Seitenzahl
178
Verlag
Zora, Zagreb, 1965.
 
Latein Schrift. Fester Einband mit Schutzumschlag.
Sprache: Kroatisch.

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