
Junak našega doba
Ein Held unserer Zeit ist ein Roman des russischen Schriftstellers Michail J. Lermontow, der 1840 veröffentlicht wurde. Er gilt als einer der ersten psychologischen Romane der russischen Literatur und als ein wichtiges Werk der russischen Romantik mit Ele
Die Hauptfigur, Petschorin, ist ein komplexer und widersprüchlicher Antiheld – zynisch, intelligent, aber auch emotional kalt. In einer Reihe von Erzählfragmenten ergründet Lermontow seinen Charakter und seine Beweggründe. Die Handlung spielt im Kaukasus, wo Petschorin eine Reihe von Abenteuern durchlebt, darunter Duelle, Liebesintrigen und existenzielle Krisen. Der Roman ist in fünf Geschichten unterteilt, in denen Petschorin aus verschiedenen Perspektiven dargestellt wird: durch die Erzählung seines Freundes, des einfachen Hauptmanns Maxim Maximitsch, über ein längst vergangenes Ereignis (Bela); aus der Sicht des Autors, der von einer zufälligen Begegnung mit Petschorin berichtet (Maxim Maximitsch); darauf folgt eine Novelle, in der die Hauptfigur in der Ich-Form erzählt (Tamanj); anschließend sein Tagebuch, in dem er die Geheimnisse seiner Seele offenbart (Prinzessin Maria); und schließlich die Synthese des Romans – Petschorins Meditation über das Schicksal (Der Fatalist). Lermontow kritisiert die adelige Elite und stellt Petschorin als Symbol einer Generation verlorener Idealisten dar, die zynisch und unfähig zu wahrem Glück sind. Das Werk zeichnet sich durch seine innovative Struktur, seinen introspektiven Ansatz und seine Analyse der menschlichen Psyche aus, und Petschorin, der Vorläufer des „überflüssigen Menschen“, bleibt eine der bekanntesten Figuren der russischen Literatur.
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