
Im Dutzend billiger / Aus Kindern werden Leute
Memoiren der Familie Gilbreth mit zwölf Kindern, angeführt von Vater Frank, einem genialen Ingenieur, und Mutter Lillian. Der erste Teil schildert die Kindheit unter den Experimenten des Vaters; der zweite Teil ihr Leben nach seinem Tod.
Eine humorvolle Familiengeschichte der amerikanischen Familie Gilbreth aus dem frühen 20. Jahrhundert, verfasst von den beiden Kindern Frank Jr. und Ernestine. Vater Frank B. Gilbreth war ein angesehener Industrieller, der sein Zuhause mit seinen zwölf Kindern als Experimentierfeld nutzte: Er warf Badebälle, um Reaktionszeiten zu trainieren, filmte die Kinder, führte Organisationsmethoden in die Zahnmedizin ein und lehrte Morsecode am Strand. Mutter Lillian, eine Psychologin, war gleichberechtigte Partnerin in den Familienprojekten.
Der erste Roman, Im Dutzend billiger, erzählt von der Kindheit der Familie in Montclair, New Jersey, von den 1910er Jahren bis zum plötzlichen Tod des Vaters im Jahr 1924. Er ist voller Anekdoten darüber, wie der Vater die Prinzipien des wissenschaftlichen Managements im Alltag anwandte und die Mutter dabei stets für Ausgeglichenheit und Humor sorgte.
Der zweite Roman, Belles on Their Toes, setzt die Geschichte nach dem Tod ihres Vaters fort. Lillian übernimmt die Verantwortung für die Familie und versucht, die wissenschaftliche Mission ihres Mannes weiterzuführen. Dabei kämpft sie gegen Vorurteile gegenüber Frauen in der Wissenschaft und der Geschäftswelt und erzieht ihre Kinder durch die Pubertät und das Erwachsenenalter. Zusammen ergeben die beiden Bände ein berührendes und humorvolles Porträt einer Familie, in der Liebe, Pädagogik und Exzentrik untrennbar miteinander verbunden sind.
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