
Morgen ist die Ewigkeit
Ein berührendes Drama der amerikanischen Schriftstellerin und Journalistin Gwen Bristow über eine Frau, die glaubt, ihr Mann sei im Ersten Weltkrieg gefallen, sich ein neues Leben aufbaut und sich dann der Vergangenheit stellt.
Elizabeth erhält die Nachricht vom Tod ihres Mannes im Ersten Weltkrieg. Zutiefst erschüttert zieht sie weg und baut sich ein neues Leben auf: Sie heiratet einen erfolgreichen Mann aus der Hollywood-Filmindustrie, bekommt Kinder und führt ein scheinbar glückliches Leben. Jahre später, mitten im Zweiten Weltkrieg, tritt der geheimnisvolle, entstellte deutsche Flüchtling und Drehbuchautor Erich Kessler in ihren Bekanntenkreis.
Nach und nach erkennt Elizabeth, dass dieser Mann ihr erster Ehemann ist, den sie für tot hielt. Die Begegnung mit der Vergangenheit erschüttert ihre Gegenwart und wirft Fragen nach Liebe, Loyalität, Identität und Opferbereitschaft auf. Bristow verwebt meisterhaft persönliches Drama mit dem historischen Kontext zweier Weltkriege.
Der Roman ist emotional, spannend und von menschlicher Wärme geprägt – eine Geschichte darüber, wie die Vergangenheit nie ganz verschwindet und wie man sich der Wahrheit stellen muss, um weiterzukommen. Er war sehr beliebt und wurde 1946 mit Claudette Colbert und Orson Welles in den Hauptrollen verfilmt.
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