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Privatdetektiv Lew Archer ermittelt im Fall des Diebstahls eines wertvollen Gemäldes. Die Suche fördert einen lange verschollenen Maler, Familiengeheimnisse und eine Mordserie zutage und verwandelt einen Routinefall in ein gefährliches psychologisches Dra
Der blaue Hammer (1976) ist der letzte Roman des amerikanisch-kanadischen Schriftstellers Ross Macdonald um den berühmten Privatdetektiv Lew Archer. Die Handlung beginnt mit einem scheinbar einfachen Auftrag: Ein wohlhabendes Ehepaar beauftragt Archer, ein gestohlenes Ölgemälde des berühmten Künstlers Richard Chantry zu finden, der vor über zwanzig Jahren auf mysteriöse Weise verschwand.
Schon bald stellt sich heraus, dass das Gemälde nur die Spitze des Eisbergs ist. Auf der Suche nach dem Bild taucht Archer in die komplexe Welt der Kunst, der Sammler und der Gier ein, aber auch in die dunklen Verstrickungen der Familienverhältnisse der südkalifornischen Elite. Die Ermittlungen bringen alte, finstere Geheimnisse, Verwechslungen und verdrängte Sünden der Vergangenheit ans Licht, die in einer Reihe neuer, brutaler Morde zutage treten.
In diesem Roman verbindet Macdonald meisterhaft die Hardboiled-Tradition des Detektivromans mit tiefgründiger psychologischer Analyse und Gesellschaftskritik. Detective Lew Archer erscheint nicht nur als Mann der Tat, sondern auch als einfühlsamer Beobachter, der ein Mosaik aus Familientraumata und Generationenkonflikten zusammensetzt. Der blaue Hammer bildet einen würdigen und reifen Abschluss einer der einflussreichsten Krimireihen aller Zeiten.
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