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Joe Lampton, ein ehrgeiziger junger Mann aus der Arbeiterklasse, kommt nach Warley und muss sich zwischen leidenschaftlicher Liebe zu Alice und der Heirat mit Susan, einer wohlhabenden Frau, entscheiden, um gesellschaftlich aufzusteigen. Ehrgeiz hat seine
Der Weg in die High Society (1957) ist der erste und bekannteste Roman von John Braine, einem Klassiker der britischen Literatur der Angry Young Men-Bewegung. Die Geschichte spielt im Nachkriegsengland, in der Yorkshire-Stadt Warley.
Die Hauptfigur, der 25-jährige Joe Lampton, stammt aus einer Arbeiterfamilie in Dufton. Nach dem Krieg arbeitet er als Buchhalter in der Stadtverwaltung und ist fest entschlossen, Karriere zu machen. Er lässt sich in einem wohlhabenderen Viertel nieder und tritt einem Amateurtheater bei, wo er zwei Frauen kennenlernt: die junge und naive Susan Brown, die Tochter eines reichen Industriellen, und die ältere, verheiratete Alice Aisgill.
Joe liebt Alice aufrichtig, doch Susan verkörpert für ihn den Zugang zur High Society – Geld, Status und einen guten Job. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Ehrgeiz, wählt er schließlich den pragmatischeren Weg: Er verlobt sich mit Susan (die schwanger wird), trennt sich von Alice und nimmt eine lukrative Stelle in der Firma ihres Vaters an. Alices Leben endet tragisch, und Joe bleibt reich, aber gebrochen und sich der moralischen Kosten seines Aufstiegs bewusst.
Der Roman übt scharfe Kritik an der Klassengesellschaft, dem sozialen Aufstieg und der Leere materiellen Erfolgs. Joe ist ein typischer „wütender junger Mann“ – rebellisch, berechnend und bereit, die Liebe für Status zu opfern. Das Werk ist schonungslos, realistisch und psychologisch überzeugend und wurde 1959 erfolgreich verfilmt. Ein Klassiker, der auch heute noch die Frage aufwirft: Ist der „Platz an der Spitze“ das verlorene Glück wert?
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Primjerak broj 2
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