
Samrtno proleće
Ein junger Diplomat kehrt am Boden zerstört über die Trennung von seiner geliebten Frau aus Barcelona zurück. Und doch lernt er bald eine neue Liebe kennen.
Der Roman „Der Frühling des Todes“, eines der bekanntesten und bewegendsten Werke des berühmten ungarischen Schriftstellers Lajos Žilahi, erzählt eine zeitlose Geschichte von unglücklicher Liebe, gesellschaftlichen Vorurteilen und einem unausweichlichen tragischen Schicksal. Die Hauptfiguren sind ein junger, ehrgeiziger Anwalt und aufstrebender Dichter sowie Edit, ein junges, zerbrechliches und von göttlicher Schönheit, aus der Oberschicht. Ihre Liebe entspringt der Atmosphäre des erblühenden Frühlings, prallt aber bald an der unerbittlichen Mauer strenger gesellschaftlicher Konventionen, familiärer Interessen und Standesunterschiede, die ihnen ein gemeinsames Glück verwehren.
Mit außergewöhnlicher psychologischer Feinfühligkeit und einer unverkennbar lyrischen Kraft seziert Žilahi die inneren Zerrissenheiten seiner Protagonisten, den Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl und den tiefen Schmerz verpasster Gelegenheiten. Die Erzählung wird gekonnt von Erinnerungen und Notizen umrahmt, die den Leser von Beginn an auf das unausweichliche tragische Ende vorbereiten und dem Roman eine starke elegische Note verleihen. Durch seine subtile Atmosphäre, eindrucksvolle Beschreibungen und tiefgründige Analyse der menschlichen Seele bleibt „Der tödliche Frühling“ eines der schönsten Zeugnisse für die Kraft der ersten Liebe und ihre Verletzlichkeit in der grausamen Welt der Erwachsenen und zieht mit seiner Aufrichtigkeit und emotionalen Wucht Generationen von Lesern in seinen Bann.
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