
Krist, sakramenat susreta s Bogom
Tief biblisch, personalistisch und ekklesiologisch – ein Buch, das die katholische Sakramententheologie vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil revolutionierte und die Sakramente als lebendige Begegnungen und nicht nur als Rituale propagierte.
Schillebeeckx geht von einem anthropologischen und biblischen Ansatz aus: Die Begegnung mit Gott ist nicht abstrakt, sondern immer leibhaftig, sichtbar und menschlich – denn Gott offenbart sich in der Geschichte durch die Inkarnation. Jesus Christus ist das ursprüngliche Sakrament (das Sakrament schlechthin): In ihm begegnet Gott dem Menschen in vollkommenster Weise – sichtbar, greifbar, historisch.
Christi öffentliches Wirken, sein Tod und seine Auferstehung machen ihn zum Sakrament der Liebe und des Heils Gottes. Er ist das „Bild des unsichtbaren Gottes“ (Kol 1,15), in dem Gottes Gnade Fleisch geworden und geschenkt wird. Die Kirche und ihre Sakramente sind eine Erweiterung davon: sichtbare Zeichen, in denen die Begegnung mit dem verherrlichten Christus fortbesteht.
Die Sakramente sind keine „Dinge“, die mechanisch Gnade verteilen, sondern persönliche Begegnungen – zwischenmenschliche Glaubensereignisse zwischen dem Menschen und dem auferstandenen Christus durch die Kirche. Schillebeeckx betont: Die Sakramentalität ist die menschliche Art und Weise, Gott zu begegnen – weil der Mensch ein körperliches Wesen ist und Gott zu uns in sichtbaren Zeichen herabsteigt.
Angeboten wird ein Exemplar





