
Crni obelisk
In einer Reihe von Episoden schildert der Roman den Alltag im Zeitalter der Inflation, Liebesbeziehungen, politische Spannungen und ein wachsendes Gefühl der Hoffnungslosigkeit, aber auch Ironie und Humor als Mittel zum Überleben.
Erich Maria Remarques Roman spielt im Deutschland der frühen 1920er-Jahre, einer Zeit der Hyperinflation und sozialen Instabilität nach dem Ersten Weltkrieg. Die Hauptfigur, Ludwig Bodmer, arbeitet in einer Steinmetzwerkstatt und verkauft Grabsteine – ein Beruf, der symbolisch den Zeitgeist widerspiegelt, der von Tod, Verlust und moralischem Verfall geprägt ist. Ludwig versucht, in einer Welt im Zerfall einen Sinn im Leben zu finden: Geld verliert rapide an Wert, die Menschen tun, was sie können, und die Grenzen zwischen Ehrlichkeit und Betrug verschwimmen. Neben seiner Arbeit spielt Ludwig Orgel und führt innere philosophische Monologe über das Leben, die Liebe und die Absurdität der Existenz. Eine wichtige Rolle spielt Isabelle, eine junge Frau in einer psychiatrischen Klinik, zu der Ludwig eine besondere Beziehung entwickelt. Ihre Beziehung wirft Fragen nach Realität und Illusion, Vernunft und Wahnsinn auf. Isabelle wirkt oft „verrückt“, doch ihre Worte enthüllen mitunter tiefere Wahrheiten als jene, die von der „normalen“ Gesellschaft akzeptiert werden.
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