
Fiesta / In einem andern Land
Zwei Meisterwerke von Ernest Hemingway in einem Buch: eine Geschichte über eine verlorene Generation in Paris und Pamplona und eine ergreifende Liebesgeschichte über einen amerikanischen Freiwilligen und eine englische Krankenschwester im Ersten Weltkrieg
In einem Buch vereint: zwei von Ernest Hemingways berühmtesten Romanen – Fiesta (1926) und In einem anderen Land (1929). Beide Werke gelten als Höhepunkte seines Schaffens und als Schlüsselwerke der Moderne des 20. Jahrhunderts.
Fiesta ist Hemingways erster großer Roman und ein Porträt der sogenannten „verlorenen Generation“. Die Geschichte begleitet eine Gruppe amerikanischer und britischer Auswanderer im Paris der 1920er-Jahre. Die Hauptfigur, Jake Barnes, ein Journalist und Kriegsveteran, der unter Impotenz leidet, ist in Lady Brett Ashley verliebt – eine lebensfrohe, freizügige Engländerin. Die Gruppe reist zu einer Fiesta nach Pamplona, wo Alkohol, Stierkampf und Stierlauf Eifersucht, Konflikte und tiefe Leere entfachen. Der Roman zeigt schonungslos die Sinnlosigkeit des Lebens nach dem Ersten Weltkrieg, den Hedonismus als Flucht vor dem Trauma und die Unmöglichkeit wahrer Liebe und eines erfüllten Lebens.
In einem anderen Land gilt als Hemingways eindringlichster Kriegsroman. Die Geschichte spielt in Italien während des Ersten Weltkriegs. Der junge Amerikaner Frederic Henry meldet sich freiwillig als Sanitäter in der italienischen Armee. Im Chaos des Krieges verliebt er sich in die englische Krankenschwester Catherine Barkley. Ihre leidenschaftliche, aber zerbrechliche Liebe entfaltet sich vor dem Hintergrund von Krieg, Rückzug, Verwundung und Chaos. Der Roman ist stark autobiografisch geprägt – Hemingway selbst wurde 1918 in Italien verwundet. In einem anderen Land ist eine ergreifende Geschichte über die Liebe im Angesicht der Schrecken des Krieges, über den Verlust von Illusionen und die Konfrontation mit dem Tod.
Beide Romane sind durch Hemingways charakteristischen „kühlen“ Stil verbunden – eine einfache, präzise Sprache, in der vieles unausgesprochen bleibt und die Gefühle unterschwellig spürbar sind. Beide Werke schildern eine Generation, die von Krieg, Trauma, der Sinnlosigkeit des Daseins und der Suche nach Sinn durch Liebe, Natur, Mut und körperliche Erfahrungen geprägt ist.
Diese gemeinsame Ausgabe bietet einen außergewöhnlichen Einblick in Hemingways Welt: von Pariser Cafés und spanischen Festen bis hin zu italienischen Schlachtfeldern und Lazaretten in den Alpen. Zwei Meisterwerke, die die moderne Literatur prägten und zum Symbol der „verlorenen Generation“ wurden. Eine ideale Lektüre für Liebhaber klassischer Literatur, Kriegsliteratur und Geschichten über menschliche Verletzlichkeit.
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