
Cjelovitost nastave : didaktički problemi reforme škole
Vladimir Poljaks klassisches pädagogisches Werk aus dem Jahr 1965, *Die Ganzheitlichkeit des Unterrichts* (*Cjelovitost nastave*), untersucht die methodischen und didaktischen Gesetzmäßigkeiten sowie die Prinzipien eines integrierten, kohärenten und zeitg
Das 1965 erschienene Werk Cjelovitost nastave („Die Ganzheitlichkeit des Unterrichts“) des bedeutenden kroatischen Pädagogen und Didaktikers Prof. Dr. Vladimir Poljak gilt als ein grundlegendes Werk der einheimischen pädagogischen Literatur. Darin widmet sich der Autor einer der zentralen Fragen der Didaktik: Wie lässt sich der Übergang von einem fragmentierten, in Einzelbereiche zergliederten Unterricht hin zu einem ganzheitlichen, sinnstiftenden und integrierten Bildungsprozess in der Schule vollziehen? Aus theoretischer wie praktischer Perspektive analysiert Poljak das Prinzip der „Ganzheitlichkeit“ im Unterrichtsgeschehen und betont dabei, wie wichtig es ist, Lerninhalte miteinander zu verknüpfen – nicht nur innerhalb einzelner Fächer, sondern auch fächerübergreifend (Interdisziplinarität). Der Autor untersucht detailliert die Struktur einer Unterrichtsstunde, die Rolle der Lehrkraft bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts sowie Methoden, die es Lernenden ermöglichen, ein umfassendes Verständnis für naturwissenschaftliche und gesellschaftliche Phänomene zu entwickeln, anstatt lediglich isolierte, eng begrenzte Fakten anzuhäufen. Geprägt von einem klaren Stil, einer systematischen Methodik und einem tiefgreifenden Verständnis der Lernpsychologie, diente das Werk über Jahrzehnte hinweg als unverzichtbares Lehrbuch und Wegweiser für Generationen von Lehrkräften, Pädagogen, Hochschuldozenten und Studierenden der Pädagogik. Bis heute ist Cjelovitost nastave ein überaus bedeutsames Zeugnis für die Entwicklung des kroatischen didaktischen Denkens.
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- Spuren von Patina



