
Doba života i doba smrti
Der Film „Das Zeitalter des Lebens und das Zeitalter des Todes“ erzählt die Geschichte des deutschen Soldaten Ernst Graeber, der während des Zweiten Weltkriegs Urlaub bekommt und inmitten von Zerstörung, Liebe und moralischen Dilemmata versucht, den Sinn
Das Zeitalter des Lebens und das Zeitalter des Todes ist ein Roman des deutschen Schriftstellers Erich Maria Remarque*, erschienen 1954. Die Geschichte spielt in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptfigur, Ernst Graeber, ist ein deutscher Soldat, der nach langen Monaten an der Ostfront für einen kurzen Heimaturlaub zurückkehrt. Statt des Zuhauses, an das er sich erinnert, findet er eine von Bomben zerstörte Stadt vor, seine Eltern sind verschwunden, und die Bevölkerung lebt in Angst, Not und Ungewissheit.
Auf der Suche nach Spuren seiner Familie begegnet Ernst Elisabeth Kruse, einem jungen Mädchen, dessen Vater wegen seines Widerstands gegen das NS-Regime in ein Konzentrationslager deportiert wurde. Zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe, die in einer von Zerstörung und Tod gezeichneten Welt zu einem seltenen Hoffnungsschimmer wird. Ihre Hochzeit, die während Ernsts Heimaturlaub stattfindet, symbolisiert die Sehnsucht nach einem normalen Leben trotz der Kriegsumstände.
Nach seinem Urlaub muss Ernst jedoch an die Front zurückkehren, wo er erneut mit Gewalt, der Sinnlosigkeit des Krieges und seinen eigenen moralischen Dilemmata konfrontiert wird. Er hinterfragt zunehmend die Verantwortung des Einzelnen, den Wert des menschlichen Lebens und die Folgen blinden Gehorsams gegenüber einem totalitären Regime. Der Roman endet mit seinem Tod, mit dem Remarque verdeutlicht, wie der Krieg nicht nur Menschenleben, sondern auch Liebe, Zukunft und Hoffnung zerstört.
Das Werk verurteilt Krieg, Gewalt und Ideologien, die die Menschenwürde missachten, aufs Schärfste und gilt als einer der wichtigsten Antikriegsromane des 20. Jahrhunderts.
Weitere Exemplare sind verfügbar





