
Bekstvo od slobode
Erich Fromms ikonische psychoanalytische Studie untersucht, warum der moderne Mensch, nachdem er sich von traditionellen Zwängen befreit hat, auf der Suche nach Sicherheit oft zu totalitären Ideologien zurückkehrt.
„Die Furcht vor der Freiheit“ ist eines der einflussreichsten Werke des renommierten Psychoanalytikers und Sozialphilosophen Erich Fromm. Die 1941 erschienene, brillante Studie untersucht das ambivalente Verhältnis des modernen Menschen zur Freiheit: Einerseits streben wir nach ihrer Verwirklichung, andererseits erfüllt sie uns oft mit Angst, einem Gefühl der Isolation und Ohnmacht.
Fromm verknüpft auf meisterhafte Weise Psychologie und Soziologie, um zu erklären, warum Menschen – konfrontiert mit der Last individueller Verantwortung und dem Verlust traditioneller Bindungen – bewusst oder unbewusst auf Freiheit verzichten und Zuflucht in autoritären Systemen, Konformismus und totalitären Ideologien wie dem Nationalsozialismus suchen. Durch die Analyse von Mechanismen wie Sadismus, Masochismus, Zerstörung und automatisierter Konformität dringt der Autor zum Kern des menschlichen Charakters und der sozialen Krisen des 20. Jahrhunderts vor.
Dieses tiefgründige, aufschlussreiche und hochaktuelle Buch ist Pflichtlektüre für jeden, der die psychologischen Wurzeln von Macht, Unterdrückung und wahrer Freiheit verstehen will. Ein herausragender Klassiker humanistischer Philosophie, der auch heute noch starke Resonanz findet.
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