
Biomedicinska elektronika
Der Autor des Buches verfügt über langjährige Erfahrung in der wissenschaftlichen Lehre und Entwicklungsforschung im Bereich der Biomedizintechnik.
Bereits 1970 begann er an der Fakultät für Elektrotechnik als Dozent auf diesem Gebiet zu lehren, zehn Jahre zuvor begann er, sich mit der Entwicklung der biomedizinischen Wissenschaften zu befassen. Das Buch „Biomedizinische Elektronik“ liefert neben der Beschreibung der biomedizinischen elektronischen Instrumentierung auch Elemente der Physiologie, insbesondere der Elektrophysiologie mit biokybernetischem Ansatz, um die bei der Messung physiologischer Parameter auftretenden Phänomene verständlicher zu machen und auch die Kommunikation zwischen Ärzten und Ingenieuren zu erleichtern. So beschreibt das Buch die Quellen bioelektrischer Potenziale: neuronale Strukturen und Muskelpotenziale, die aufgrund ihrer Wirkung entstehen und wie sie gemessen werden. Neben der Messung bioelektrischer Potentiale in der Elektrokardiographie, Elektroenzephalographie, Myographie etc. werden auch Methoden zur Messung biologischer Impedanzen beschrieben, die in der Plethysmographie, Atmung und Rheographie zum Einsatz kommen. Ein besonders großes Kapitel stellt die Elektrostimulation dar, die heute einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung oder zum Ersatz der Funktionen einiger Organe darstellt. Beschrieben wird die äußere Stimulation der Skelettmuskulatur bei Querschnittgelähmten, gefolgt von implantierten Herzstimulatoren (Herzschrittmachern), Urogenitaltrakt, Atmungsorganen sowie Stimulatoren zur Schmerzlinderung, Schlafanregung etc. Beschrieben werden auch Defibrillatoren zur Wiederbelebung von Patienten sowie Geräte zur Messung des Blutdrucks, des Blutflusses, der Atmung mit Messung der Zusammensetzung der ausgeatmeten Luft: Sauerstoff, Kohlendioxid, Stickstoff, usw. Fünf Kapitel sind zweidimensionalen Bildern für diagnostische Zwecke gewidmet, beispielsweise Bildern auf der Basis von Ultraschall und Röntgenstrahlung mit besonderem Schwerpunkt auf der Tomographie.
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