
Komunizam i čovjek: Odnos vlasti i pojedinca u Hrvatskoj (1958.–1972.)
In seinem Buch analysiert Josip Mihaljević das Verhältnis zwischen Regierung und Individuum im kommunistischen Kroatien (1958–1972) anhand von Repressionsmechanismen, ideologischem Druck und Einschränkungen der persönlichen Freiheit im sozialistischen Sys
In seinem Buch „Kommunismus und Mensch. Das Verhältnis zwischen Staat und Individuum in Kroatien (1958–1972)“ analysiert der Historiker Josip Mihaljević, wie das kommunistische Regime die Beziehungen zwischen Staat und Bürgern während der Stabilisierungs- und Krisenphase des jugoslawischen Sozialismus prägte. Er konzentriert sich auf den Alltag in Kroatien, wo Politik, Gesellschaft und Kultur streng von der Partei kontrolliert wurden. Anhand von Archivmaterialien, Protokollen politischer Gremien, Gerichtsakten und persönlichen Zeugenaussagen zeigt er, wie das System einen „neuen Menschen“ formen wollte, der der Ideologie und dem Kollektiv treu ergeben war.
Mihaljević beleuchtet die Prozesse, durch die das Regime und die Sicherheitsdienste die Gedanken- und Meinungsfreiheit einschränkten – von Zensur und Überwachung bis hin zur Repression gegen Intellektuelle, Studenten und Gläubige. Er widmet der Zeit des Kroatischen Frühlings besondere Aufmerksamkeit, in der Raum für gesellschaftliche und nationale Debatten geschaffen wurde, zeigt aber auch, wie die Regierung erneut mit Gewalt und Säuberungen reagierte.
Der Autor stellt den Kommunismus nicht nur als politisches System dar, sondern als eine Form der Gesellschaftsordnung, die Moral, Identität und zwischenmenschliche Beziehungen tiefgreifend beeinflusst. Das Buch verbindet wissenschaftliche Präzision mit einem humanistischen Ansatz und zeigt auf, was mit einem Menschen unter dem Druck einer Ideologie geschieht, die sein Bewusstsein und seine Freiheit umgestalten will.
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