
Why We Suck: A Feel Good Guide to Staying Fat, Loud, Lazy and Stupid
Ein satirisches, kompromissloses und höchst provokantes Buch von Denis Leary, Komiker und Stand-up-Künstler, geschrieben in Form eines langen, zynischen, fluchenden und aggressiven Monologs, der sich wie eine ausgedehnte Stand-up-Performance auf Papier li
Leary verwandelt sich in „Dr. Denis Leary“ (mit Ehrendoktorwürde) und nimmt die amerikanische Gesellschaft des frühen 21. Jahrhunderts schonungslos aufs Korn. Er attackiert nahezu alles: politische Korrektheit, Überempfindlichkeit, Opfermentalität, Diät- und Fitnesswahn, Eltern, die ihre Kinder für „besonders“ halten, anstatt zuzugeben, dass sie einfach nur faul oder ungezogen sind, den Promi-Kult, die Medien, Politiker beider Parteien, die „Woke“-Mentalität, aber auch die Heuchelei der Konservativen. All das tut er mit schwarzem Humor, Übertreibung und ohne Rücksicht auf die Gefühle des Lesers.
Das Buch ist voller persönlicher Anekdoten aus Learys Leben – von seiner irisch-katholischen Erziehung in einer katholischen Schule über seine Zeit im Showbusiness bis hin zu seinen alltäglichen Beobachtungen der amerikanischen Dummheit und Selbstgefälligkeit. Tiefgründige Philosophie oder strukturierte Argumentation sucht man hier vergebens – das Ziel ist, den Leser über sich selbst und die Gesellschaft lachen zu lassen, ihn zu provozieren und Wut oder Lachen (oder beides) hervorzurufen. Die Botschaft ist zynisch: Wir sind alle fett, faul, dumm und laut, also hören wir auf, so zu tun, als wären wir es nicht, und genießen es einfach.
In den USA war es ein New-York-Times-Bestseller, und das Hörbuch (das Leary selbst liest) wurde besonders für seine authentische, unverblümte Art gelobt. In der Region ist es weniger bekannt, zieht aber Fans von schwarzem Humor und satirischer Prosa im Stil von George Carlin, Bill Maher oder Chris Rock an. Wer frechen, politisch unkorrekten Humor mag, der niemanden verschont, ist hier genau richtig.
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