
Sabrana djela A. P. Čehova #4: Dan izvan grada
Der vierte Band von Tschechows Werken enthält Novellen und Humoresken, die größtenteils im Jahr 1886 entstanden. Da Tschechow noch immer gegen Bezahlung für Tageszeitungen schrieb, musste er seine Kunst aufgrund des Geschmacks des Lesepublikums oft der Ve
In der in diesem Buch veröffentlichten Sammlung von Kurzgeschichten und humoristischen Erzählungen findet der Leser eine Synthese aus unterhaltsamem Humor und erhabener Humoristik, sowohl formal als auch künstlerisch. Diese Humoresken können noch heute vielen modernen Humoristen als Vorbild dienen.
Tschechow blieb in seiner Themenwahl nicht engstirnig: Auch hier griff er auf verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens und seiner Figuren zurück, verspottete sie und schilderte ihre besondere Lebensweise im ungleichen Schein der Gesellschaft seiner Zeit oder schuf eine Atmosphäre, die die russische Kritik in Bezug auf Gogol als „Lachen durch Tränen“ bezeichnete.
Neben bereits bekannten Werken wie „Der Roman mit dem Kontrabass“, „Der Apotheker“, „Die lange Zunge“, „Der Redner“ usw. (die trotz ihres vordergründigen Humors eine gehörige Portion Lebensphilosophie oder eine scharfe Anklage menschlicher Schwächen enthalten), finden sich in diesem Buch auch eine Reihe von Romanen, die Tschechows Genie sowohl formal als auch in seiner Lebensauffassung belegen.
Allein schon sein humorvoller Roman „Sretnik“ offenbart uns eine ganze kleine Lebensphilosophie. In Form eines humorvollen Romans zeigt er, wie wenig es braucht, um glücklich oder unglücklich zu sein. „Der erste Liebhaber“, „Die lange Zunge“ und „Pssst“ persiflieren menschliche Schwächen, während die Novelle „Wanja“ das ergreifende Bekenntnis eines Dorfwaisen ist, der in die Großstadt geworfen wird und dort einem grausamen Gutsherrn ausgeliefert ist. Neben seinen bereits bekannten Werken findet der Leser in diesem Buch eine Reihe humorvoller Romane ohne jegliche Tendenz (wie zum Beispiel: Ach, Zähne!).
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