
Čovjek došao u grad: Roman jednog proletariziranog seljaka
Ein armer Bauer kommt in die Stadt auf der Suche nach einem besseren Leben, wird dort aber ausgebeutet und erleidet soziale Ungerechtigkeit. Das Werk schildert den Prozess der Proletarisierung der Bauernschaft während der sozialen Umbrüche in der ersten H
Die Hauptfigur repräsentiert Tausende europäischer Bauern, die während der Wirtschaftskrise ihre Existenzgrundlage verloren und gezwungen waren, in der Industrie zu arbeiten. In der Stadt angekommen, sieht er sich mit schwierigen Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzunsicherheit, sozialer Ungleichheit und einem Gefühl der Entfremdung konfrontiert. Statt des versprochenen Fortschritts offenbart ihm die Stadt die harte Realität der kapitalistischen Gesellschaft, in der der einfache Arbeiter leicht ersetzbar und oft dem Elend überlassen ist.
Bauer schildert realistisch den Konflikt zwischen der traditionellen ländlichen Lebensweise und dem modernen urbanen Umfeld. Das Dorf symbolisiert die Verbundenheit mit der Natur und der Gemeinschaft, während die Stadt für Industrialisierung, Konkurrenz und soziale Ungleichheit steht. Anhand der Lebensumstände des Protagonisten kritisiert der Autor das Wirtschaftssystem, das die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter vergrößert.
Der Roman ist deshalb interessant, weil er nicht nur das individuelle Schicksal eines Mannes, sondern einen wichtigen gesellschaftlichen Prozess – die Proletarisierung der Bauernschaft – thematisiert. Aufgrund seiner eindringlichen sozialen Thematik und der authentischen Darstellung des Lebens der Arbeiterklasse gilt es als bedeutendes Beispiel deutscher Sozialliteratur der Zwischenkriegszeit. Das Werk fungiert zugleich als persönliches Drama, Gesellschaftskritik und Dokument einer Zeit, die von Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Landflucht geprägt war.
Walter Bauer (1904–1976) stammte aus einer Arbeiterfamilie und zählt zu den deutschen Arbeiterdichtern. Seine Werke waren stark sozial engagiert und thematisierten die Situation von Arbeitern, Arbeitslosen und Armen. Die nationalsozialistischen Machthaber verboten seine Werke nach 1933.
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