
Uspomene jednog brijača
Die Autobiografie des italienischen Kommunisten Giovanni Germanetto (1885–1959). Das Buch schildert anschaulich und humorvoll das Leben eines italienischen Arbeiterfriseurs von seiner armen Kindheit bis zu seinem Engagement in der revolutionären Arbeiterb
Das Buch ist in einem einfachen, lebendigen und sehr zugänglichen Stil geschrieben. Germanetto beschreibt sein Leben von der frühen Kindheit in einer armen Familie in Turin über seine Lehre in einem Friseursalon, harte Arbeit, Hunger und die täglichen Kämpfe des italienischen Proletariats zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen des kleinen Mannes – Friseur, Schuhmacher, Arbeiter und Bauer –, ihrer kleinen Freuden, großen Sorgen, Streiks, polizeilicher Verfolgung und des stetig wachsenden faschistischen Drucks.
Germanetto gelingt es, Wärme, Authentizität und sanften Humor mit scharfer Gesellschaftskritik zu verbinden. Seine Erinnerungen sind weder trocken noch aufhetzend, sondern lebendige Bilder des gewöhnlichen Arbeiterlebens in Norditalien. Das Buch zeigt, wie sich ein armer Handwerker zu einem bewussten Revolutionär und Kämpfer für die Rechte der Arbeiter entwickelt.
Das Werk ist zu einem Klassiker der Arbeiterliteratur in Europa geworden. In der kroatischen Übersetzung der 1930er Jahre und später erfreute sich das Werk großer Beliebtheit bei der progressiven Intelligenzija und den Lesern der Arbeiterklasse, da es den Klassenkampf und das Leben „von unten“ auf sehr menschliche und überzeugende Weise schilderte.
Die Memoiren eines Barbiers zeichnen sich durch ihre Ehrlichkeit, ihre frische Erzählweise und die seltene Fähigkeit aus, bedeutende historische Prozesse anhand des Schicksals eines einfachen Mannes darzustellen. Heute wird es sowohl als wertvolles historisches Dokument über Italien am Vorabend von Mussolinis Diktatur als auch als warmherziges, menschliches Porträt der Arbeiterklasse gelesen.
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