
Moja djeca I: Dva života od kolijevke do groba – Zapisci i razmišljanja
Dieses intime autobiografische Werk entstand durch die Bearbeitung der Tagebucheinträge der Autorin über das Leben ihrer Kinder, Tochter Elenka und Sohn Ivan. Šoltés zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der slowakischen realistischen Literatur und de
Das Werk der slowakischen Schriftstellerin und Kulturaktivistin Elena Maróthy-Šoltés besteht aus autobiografischen Aufzeichnungen, in denen die Autorin das Leben ihrer Kinder von der Geburt bis zu ihrem frühen Tod nachzeichnet. Die kroatische Ausgabe des Buches erschien in zwei Teilen, wobei der erste Teil den Anfang dieses bewegenden Lebenszeugnisses enthält.
Das Werk basiert auf persönlichen Tagebucheinträgen, die die Autorin über einen langen Zeitraum des Familienlebens führte. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre Tochter Elenka und ihr Sohn Ivan, deren Erziehung, Bildung, Charakterzüge und Lebenswege die Autorin mit außergewöhnlicher emotionaler Offenheit beschreibt. Das Buch beginnt mit Szenen aus der Kindheit, familiären Freuden und Alltagserlebnissen, entwickelt sich aber allmählich zu einer tiefgründigen Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens, die elterliche Verantwortung und das menschliche Leid.
Der besondere Wert des Werkes liegt in der Verbindung von Autobiografie, Tagebuch und psychologischer Prosa. Šoltésová schildert nicht nur Ereignisse, sondern auch ihre eigenen Gefühle, Ängste, Hoffnungen und inneren Kämpfe. Ihre Mutterschaft wird zum zentralen Thema, anhand dessen sie den Sinn des Lebens, familiäre Beziehungen und das menschliche Schicksal ergründet. Der Stil zeichnet sich durch Wärme, Introspektion und emotionale Tiefe aus, weshalb das Buch als eines der bedeutendsten autobiografischen Werke der slowakischen Literatur gilt.
Neben der persönlichen Dimension bietet das Werk auch einen wertvollen Einblick in die sozialen und kulturellen Verhältnisse der mitteleuropäischen bürgerlichen Gesellschaft am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als prominente Vertreterin der slowakischen Frauenbewegung thematisiert Elena Maróthy-Šoltésová in ihren Schriften unaufdringlich die Stellung der Frau, die Kindererziehung und die Rolle der Familie in der Gesellschaft. Meine Kinder ist daher nicht nur eine Familienchronik, sondern auch ein universelles Zeugnis von Liebe, Verlust und der dauerhaften Verbindung zwischen Eltern und Kindern.
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