O boljševizmu (1920-1921) - zabranjeni Masarik

O boljševizmu (1920-1921) - zabranjeni Masarik

Tomáš G. Masaryk

In dieser Ausgabe, übersetzt von Dr. Aleksandar Ilić, es gibt Texte des ersten tschechoslowakischen Präsidenten, in denen er zeitgemäß Marx, Engels und Lenin kritisiert und dann tatsächlich den Imperialismus im Allgemeinen kritisiert.

Tomas Masaryk (1850-1937) war der erste Präsident der Tschechoslowakischen Republik, doch neben seinen politischen und staatsmännischen Erfolgen erzielte er auch bemerkenswerte Ergebnisse als Philosoph und politischer Theoretiker. Als Philosoph war er ein Rationalist und Humanist, religiös, aber zugleich antiklerikal, ein Gegner des Konservatismus, des Marxismus, des Kommunismus und der Sowjetunion. In der realen Politik war er ein Befürworter der angelsächsischen Demokratie, der ruhigen und fleißigen Arbeit und des passiven politischen Widerstands. Zur Zeit der Annexionskrise im Jahr 1909 verteidigte der „Vater der Tschechoslowakei“ die Rechte der Serben und Kroaten, und es war vor allem ihm zu verdanken, dass Kaiser Franz Joseph in einem inszenierten Zagreber Prozess, in dem auch schwere Anschuldigungen gegen das Königreich Serbien erhoben wurden, gezwungen wurde, Serben zu begnadigen und freizulassen, denen Hochverrat an der Habsburgermonarchie vorgeworfen wurde.

Masaryks theoretische Sichtweise und praktische politische Erfahrung führten ihn zu der Schlussfolgerung, dass der demokratische Nationalstaat die bekannteste Form der gesellschaftlichen Organisation und ein relativ zuverlässiges Mittel sowohl für die Entwicklung der Demokratie im Land als auch für die Verteidigung von Identität und Unabhängigkeit, insbesondere kleiner Nationen, ist. In den vergangenen Jahrzehnten wusste unsere Öffentlichkeit aus offensichtlichen Gründen wenig über die politischen Ideen und Aktivitäten von Tomasz Masaryk, insbesondere über seine Kritik am linken Totalitarismus. Sie entstanden unter deutlich anderen Umständen als heute, was Alexander Solschenizyn, ebenfalls einer der bedeutendsten Kämpfer gegen den Stalinismus, offenbar übersehen hat, der gegen Ende seines Lebens sagte: „Ich dachte, wir kämpfen gegen den Stalinismus, aber es scheint, dass wir gegen Russland kämpfen.“

Original title
O bolševictvi
Translation
Aleksandar Ilić
Editor
Maja Lalević
Graphics design
Aida Spasić
Dimensions
20 x 13.5 cm
Pages
199
Publisher
Zavod za udžbenike i nastavna sredstva, Beograd, 2014.
 
Cyrillic alphabet. Paperback.
Language: Serbian.
ISBN
860-0-26203-589-9

One copy is available

Condition:Unused
 

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