
Djetinjstvo
Der erste Teil von Maxim Gorkis autobiografischer Trilogie ist eine ergreifende und ehrliche Schilderung des Heranwachsens eines Jungen namens Aljoscha in der rauen, von Armut und Gewalt geprägten Umgebung des zaristischen Russlands im späten 19. Jahrhund
Der Roman „Kindheit“ (1813–1814) ist das erste und bekannteste Werk einer autobiografischen Trilogie des bedeutenden russischen und sowjetischen Schriftstellers Maxim Gorki (zu der auch die Folgebände „Unter Menschen“ und „Meine Universitäten“ gehören). Anhand der Figur des Jungen Aljoscha Peschkow (der eigentliche Name des Autors) zeichnet Gorki ein ungeschöntes, ergreifendes und überaus realistisches Bild seiner frühen Kindheit nach dem Tod seines Vaters – eine Zeit, in der er gemeinsam mit seiner Mutter in das Haus seines Großvaters mütterlicherseits in Nischni Nowgorod zog. Dort sieht sich Aljoscha mit einer düsteren Welt aus Armut, Familienfehden, Habgier sowie täglicher physischer und psychischer Gewalt konfrontiert. Die bedrückende Atmosphäre dieses häuslichen Umfelds wird jedoch durch die Anwesenheit seiner Großmutter Akulina gemildert – eine herzliche, weise und tief gläubige Frau, die dem Jungen bedingungslose Liebe, Trost und den Glauben an das Gute schenkt. Seine Großmutter und einige wenige enge Freunde werden für ihn zu einem geistigen Schutzschild und einer Quelle innerer Stärke. Mit großer Meisterschaft und psychologischer Tiefe schildert Gorki die Komplexität der menschlichen Natur, soziale Ungerechtigkeit sowie das Elend im zaristischen Russland jener Zeit. „Kindheit“ ist nicht nur eine bewegende Erzählung über das Heranwachsen und die Bewahrung der eigenen Menschlichkeit unter schwierigsten Bedingungen; das Werk zählt zudem zu den bedeutendsten Leistungen der russischen und weltweiten autobiografischen Literatur.
Weitere Exemplare sind verfügbar
Kopiennummer 1
- Bibliotheksstempel
Kopiennummer 2
Kopiennummer 3
Kopiennummer 4
- Spuren von Patina





