
Voda i vatra
Ein Reisebericht des berühmten französischen Vulkanologen und Forschers Haroun Tazieff. Der erste Teil des Buches beschreibt die spannenden ozeanografischen Expeditionen des Autors im Roten Meer, der zweite Teil befasst sich mit Vulkanen.
Haroun Tazieff, ein berühmter französisch-belgischer Geologe, Vulkanologe und Abenteurer, beschreibt im ersten Teil seines Buches seine Teilnahme an ozeanographischen Forschungen im Roten Meer (1951–1952), unter anderem auf Jacques Cousteaus berühmtem Forschungsschiff Calypso. Er schildert anschaulich und bildhaft Unterwasserlandschaften, Tiefsee-Dolinen, Korallenriffe, hydrothermale Quellen und die geologische Struktur des Meeresbodens, der eine Fortsetzung des Großen Afrikanischen Grabenbruchs darstellt.
Im zweiten Teil mit dem Titel Feuer geht der Autor an Land und beschreibt seine aufregenden vulkanischen Erlebnisse in Ostafrika – Abstiege in aktive Krater, Begegnungen mit Lava, Gasen und Eruptionen. Tazieff, bekannt als der Mann, der über Feuer geht, vermittelt meisterhaft die Dramatik, die Gefahr und die Schönheit der Vulkane, aber auch die wissenschaftliche Neugier, die ihn antreibt.
Das Buch ist ein Klassiker der wissenschaftlich-abenteuerlichen Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts: eine Verbindung präziser geologischer und ozeanografischer Beobachtungen mit literarischem Talent. Tazieff schreibt dynamisch, poetisch und verständlich, sodass das Werk nicht nur Fachleute, sondern ein breites Publikum anspricht. Es ist reich illustriert mit Fotografien und Karten, die das Leseerlebnis abrunden.
Das Buch zeugt von der großen Popularität von Tazieffs Werken, deren Leser die Geschichten exotischer Expeditionen und Naturgewalten mit Begeisterung verfolgten. Wasser und Feuer ist eines der besten Beispiele des Genres, das Wissenschaft, Abenteuer und Literatur vereint, und Tazieffs Stil – kühn, romantisch und neugierig – macht es zu einem wahren Klassiker der Reiseliteratur. Das Buch verdeutlicht die zentrale Botschaft des Autors: tiefen Respekt vor den gewaltigen Naturkräften, die unseren Planeten formen.
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- Spuren von Patina
- Bibliotheksstempel





