
Umjetnost 17. i 18. stoljeća u Dalmaciji
Die erste umfassende Synthese barocker Kunst in Dalmatien. Sie umfasst Architektur, Skulptur und Malerei jener Zeit mit Schwerpunkt auf lokalen Meistern und venezianischen Einflüssen. Ein Klassiker der kroatischen Kunstgeschichte.
Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts in Dalmatien (1956) ist ein grundlegendes und wegweisendes Werk der kroatischen Kunstgeschichtsschreibung. Der Autor, damals ein junger Kunsthistoriker aus Split (1922–1998), fasste darin seine systematischen Forschungen zur Barockzeit an der Ostküste der Adria zusammen, die er später in der berühmten Studie Barock in Dalmatien (1982) erweiterte.
Das Buch bietet einen Überblick über Architektur, Skulptur und Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts in Dalmatien, von Dubrovnik und Kotor im Süden bis Zadar und den Inseln im Norden. Prijatelj analysiert den Einfluss Venedigs und der Gegenreformation, widmet aber insbesondere den einheimischen Meistern und dem spezifisch dalmatinischen Ausdruck des Barock – oft schlichter, funktionaler und den lokalen Gegebenheiten angepasst im Vergleich zum prunkvollen italienischen Barock.
Die Architektur befasst sich mit Kirchen, Klöstern, Palästen und Festungsanlagen nach Erdbeben und Kriegen, wobei Meister wie Ivan Skoka und andere einheimische Baumeister im Mittelpunkt stehen. Die Bildhauerei beleuchtet die Arbeiten lokaler Steinmetze, Altäre und Skulpturen, während die Malerei venezianische Einflüsse, Werke lokaler Meister sowie spezifische Gemäldezyklen und Altarbilder umfasst.
Prijateljs Ansatz ist wissenschaftlich präzise, aber zugleich lebendig – er basiert auf Archivforschung, Feldstudien und Zuschreibungen, die viele Kunstwerke erstmals korrekt identifiziert haben. Das Buch enthält hochwertige Illustrationen (Herausgeber: Grgo Gamulin, Illustrationen: Ljubo Babić), die damals für eine visuelle Anschaulichkeit des Materials von großer Bedeutung waren.
Diese Ausgabe von 1956 gilt als ein zentrales Synthesewerk, das die Grundlage für die weitere Forschung zum Barock in Dalmatien legte. Heute ist sie bei Sammlern, Kunsthistorikern und Liebhabern des dalmatinischen Kulturerbes sehr begehrt. Es stellt eine unverzichtbare Lektüre dar, um die Periode zu verstehen, in der sich die dalmatinische Kunst zwischen der venezianischen Metropole, der lokalen Tradition und den neuen spirituellen Strömungen der Gegenreformation bewegte.
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