
Noć u Lisabonu
„Eine Nacht in Lissabon“ erzählt die Geschichte eines deutschen Flüchtlings, der eines Abends einem Fremden seine Lebensgeschichte anvertraut. Der Roman handelt von Verfolgung, Liebe, Verlust und der Hoffnung, dem Nationalsozialismus zu entkommen.
Die Geschichte spielt 1942 in Lissabon, einer der wenigen europäischen Städte, von denen aus Flüchtlinge noch in die Vereinigten Staaten reisen und der Verfolgung durch die Nazis entkommen konnten. Der namenlose Erzähler, ein deutscher Emigrant ohne gültige Papiere, versucht verzweifelt, Schiffstickets nach Amerika zu bekommen. Im Hafen begegnet er einem geheimnisvollen Mann, Josef Schwarz, der ihm seine Pässe, Visa und Schiffstickets anbietet – unter einer Bedingung: Er muss sich eine Nacht lang seine Lebensgeschichte anhören.
Schwarz erzählt daraufhin, wie er mit seiner Frau Helen aus Nazi-Deutschland floh. Ihr Leben ist geprägt von ständigen Grenzübertritten, Versteckspielen, falschen Identitäten und der Angst vor Verhaftung. Obwohl sie ständig in Gefahr sind, bleibt ihre Liebe eine Quelle der Kraft und Hoffnung. Doch Helen erkrankt schwer, und Schwarz muss den Verlust der Frau verkraften, für die er sein ganzes Leben gekämpft hat. Mit diesem Bekenntnis schildert Remarque das Schicksal Tausender europäischer Flüchtlinge, die ihre Heimat, ihre Sicherheit und ihre Bürgerrechte verloren haben.
Der Roman erkundet Themen wie Liebe, Opferbereitschaft, Identität und Menschenwürde in Zeiten von Krieg und Totalitarismus. Lissabon wird zum Symbol der letzten Hoffnung und des Übergangs von einem von Verfolgung geprägten Leben zur Möglichkeit eines Neuanfangs. Das Werk warnt eindringlich vor den Folgen von Hass und politischer Gewalt und betont die Bedeutung von Mitgefühl und Solidarität zwischen den Menschen.
Jedan primerak je u ponudi





