
Ispovijesti
Rousseaus „Bekenntnisse“ schildern sein Leben von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter und legen dabei ehrlich seine Tugenden, Schwächen, inneren Konflikte und Beziehungen offen. Das Werk versucht, den Menschen so darzustellen, wie er ist, und legt damit
Jean-Jacques Rousseaus „Bekenntnisse“ zählen zu den ersten großen modernen autobiografischen Werken. Darin schildert der Autor offen und detailliert sein Leben, seine Gefühle und seine moralischen Dilemmata. Rousseau beschreibt seine Kindheit, seine Jugenderfahrungen, die Entwicklung seiner moralischen Überzeugungen, seine Neigung zur Einsamkeit, die Begegnungen, die seine intellektuelle Entwicklung prägten, und seine späteren Konflikte mit Zeitgenossen und gesellschaftlichen Institutionen. Das Werk ist von Ehrlichkeit geprägt: Der Autor verschweigt weder seine Schwächen, Illusionen, unangenehmen Taten noch Ängste, überzeugt davon, dass die Wahrheit über sich selbst anderen als Beispiel und Warnung dienen kann. Es behandelt auch Themen wie Identität, Freiheit, Gewissen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft. Rousseaus Erzählung vereint emotionale Unmittelbarkeit, philosophische Reflexion und ein starkes Bedürfnis nach Selbstgerechtigkeit, was „Bekenntnisse“ in der Literaturgeschichte einzigartig macht. Das Werk hatte großen Einfluss auf spätere Autoren und prägte das Verständnis der Autobiografie als aufrichtiges, intimes Bekenntnis der menschlichen Seele.
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