
Tihi Don
Ein epischer Roman über das Leben der Donkosaken am Vorabend und während des Ersten Weltkriegs, der Oktoberrevolution und des Bürgerkriegs. Eine packende Geschichte über Liebe, Krieg, Revolution und das Schicksal eines Einzelnen im Strudel der Geschichte.
Der stille Don (1928–1940) ist ein Meisterwerk von Michail Scholochow und eines der bedeutendsten Werke der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Dieser monumentale Roman in vier Bänden schildert das dramatische Schicksal der Donkosaken von 1912 bis 1922 – vom friedlichen Dorfleben über die Schrecken des Ersten Weltkriegs, die Oktoberrevolution bis hin zum blutigen Bürgerkrieg.
Im Zentrum der Geschichte steht Grigori Melechow, ein starker, leidenschaftlicher und tragischer Kosake, der zwischen Weißen und Roten, zwischen Tradition und Revolution, zwischen der Liebe zu Aksinja und der Pflicht gegenüber seiner Familie hin- und hergerissen ist. Scholochow zeichnet ein meisterhaftes Bild des Kosakenlebens: ihre Bräuche, ihren Stolz, die ungezähmte Natur des Don, Liebesdramen und die tiefen Spaltungen, die die Revolution hervorrief.
Diese Ausgabe der Zabavna biblioteka von 1936 ist eine der frühesten kroatischen (bzw. jugoslawischen) Ausgaben von Scholochows Roman. Sie erschien nur wenige Jahre nach der ersten russischen Ausgabe und zeugt vom großen Interesse an sowjetischer Literatur im Jugoslawien der 1930er Jahre. Die Ausgabe ist, typisch für die Zabavna biblioteka, populär – zugänglich, gut lesbar und für ein breites Publikum bestimmt.
Der Roman ist bekannt für seine außergewöhnliche epische Kraft, seine reiche, von Kosakendialekten durchzogene Sprache, seine realistische Kriegsdarstellung und die tiefe Menschlichkeit, mit der der Autor alle Seiten des Konflikts schildert. Der stille Don ist das Werk, das Scholochow Weltruhm und 1965 den Nobelpreis für Literatur einbrachte.
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