
Kronika hrvatskoga jezikoslovlja
In diesem Buch bietet Ivo Pranjković (geb. 1947), einer der einflussreichsten zeitgenössischen kroatischen Sprachwissenschaftler, ein klares, polemisches und chronologisches Panorama der kroatischen Sprachwissenschaft von der Mitte des 20. Jahrhunderts bi
Das Buch ist keine klassische Geschichtsschreibung, sondern eine Chronik – eine Sammlung von Essays, Kommentaren und kritischen Rezensionen zu Schlüsselereignissen, Büchern, Polemiken und Persönlichkeiten der kroatischen Philologie in einer turbulenten Zeit (Nachkriegsstandardisierung, Purismus, Unitarismus, Kroatischer Frühling, Normalisierung 1971, Zerfall Jugoslawiens).
Pranjković kritisiert scharf unitaristische Tendenzen und puristische Exzesse, aber auch einige zeitgenössische Ansätze – oft polemisch (z. B. gegenüber Stjepan Babić und anderen). Das Buch ist eine Art Tagebuch eines Chronisten: Er dokumentiert Auseinandersetzungen über Rechtschreibung, Grammatik und sprachliche Identität im Kontext von Politik und Kultur. Der Stil ist prägnant, argumentativ, gelehrt, aber dennoch verständlich – keine trockene Chronologie, sondern ein lebendiger Beitrag zu aktuellen Debatten.
Ein Schlüsselwerk zum Verständnis der kroatischen Sprachpolitik des 20. Jahrhunderts – insbesondere der 1960er- bis 1990er-Jahre.
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