
Đavo govori španjolski
Der Roman erzählt eine bewegende Geschichte über den Spanischen Bürgerkrieg. Anhand der Schicksale von Journalisten, Intellektuellen und einfachen Leuten schildert er die Brutalität, die ideologischen Konflikte und die dämonische Seite eines Krieges, in d
Der Roman ist von den eigenen Eindrücken und Erfahrungen des Autors aus dem Spanischen Bürgerkrieg inspiriert und basiert teilweise darauf. Němeček schildert den Krieg nicht als heroischen Kampf, sondern als dämonische Tragödie, in der Ideologien aufeinanderprallen und der einfache Mann zum Opfer wird. Anhand der Figuren von Journalisten, Intellektuellen, Soldaten und Zivilisten zeigt der Roman die Schrecken des Krieges, den Terror beider Seiten (Franco und Republikaner), Propaganda, Verrat und die Sinnlosigkeit der Gewalt.
Der Titel Der Teufel spricht Spanisch ist symbolisch – er deutet an, dass im damaligen Spanien das Böse die Sprache der Leidenschaft, der Liebe und der Poesie spricht, was es umso gefährlicher und heimtückischer macht. Němeček bezieht keine neutrale Position, sondern schildert kritisch den Fanatismus, die falschen Ideale und das Leid, das der Krieg über alle bringt. Der Stil ist dynamisch, reportageartig und dramatisch, mit starken Antikriegs- und humanistischen Botschaften.
Das Buch wurde 1939 nach Francos Intervention in Prag verboten, was seine Schärfe unterstreicht. In Kroatien und Jugoslawien fand es 1940 großen Anklang, da der Spanische Bürgerkrieg unter Intellektuellen ein hochaktuelles Thema war.
Das Werk zählt zu den bedeutendsten europäischen Romanen über den Spanischen Bürgerkrieg und ist aus einer neutralen, humanistischen Perspektive verfasst. Heute ist es ein seltenes Antiquariat und bei Liebhabern der Literatur der Zwischenkriegszeit, der Kriegsliteratur und der tschechischen Literatur sehr begehrt.
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