
Nije bilo uzalud
Slavko Degoricijas Memoiren liefern authentische Zeugnisse über die Verhandlungen mit den serbischen Rebellen und die Entstehung des kroatischen Staates. Das Werk enthüllt geheime diplomatische Prozesse und wichtige politische Ereignisse der frühen 1990er
Das Buch „Nije bilo uzala vadu“ von Slavko Degoricija, einem der prominentesten kroatischen Politiker und Beamten zur Zeit der Gründung der unabhängigen Republik Kroatien, stellt ein äußerst wichtiges politisch-dokumentarisches Werk dar. Als Leiter des Verhandlungsteams der kroatischen Regierung in den Kontakten mit Vertretern der rebellischen kroatischen Serben und der internationalen Gemeinschaft berichtet der Autor aus erster Hand von über fünfzig geheimen und öffentlichen Treffen während der Zeit der heftigsten Aggression.
In einer detaillierten und gut lesbaren Darstellung enthüllt Degoricija die Hintergründe des politischen Drucks, der Behinderungen und Strategien aus Miloševićs Belgrad sowie die komplexen innerparteilichen und staatlichen Entscheidungen der kroatischen Führung. Das Buch gewinnt durch bisher unbekannte Details über die Krisenverhandlungen, die Versuche zur Befreiung von Gefangenen (wie im Fall von Dr. Ivan Šreter) und die Arbeitsweise des Krisenstabs und des Innenministeriums an besonderem Wert.
Das Zeugnis des Autors ist ein Sieg der Wahrheit über das Vergessen und eine unersetzliche Quelle für Forscher der Geschichte des Homeland War. Es bietet Einblicke in die enormen Anstrengungen und das politische Geschick, die in die Gründung eines souveränen Staates investiert wurden.
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