
Gutač nula
Eine Gedichtsammlung von Vuk Rodić, einem Dichter der Generation der 80er und 90er Jahre. Das Buch ist selten, aber ikonisch – die Stimme des Dichters, der „Rotkäppchen mit Null multiplizierte“ und das Nichts in Poesie des Widerstands und der Schönheit ve
Der Titel „Nullschlucker“ symbolisiert das Nichts, den Verlust, die existenzielle Leere – einen Mann, der das Nichts „verschluckt“, aber auch den Vitalismus, der sich der Null, multipliziert mit Null, widersetzt. Die Sammlung ist ein lyrisches Porträt eines Ausgestoßenen, eines Wanderers, eines Überlebenden: urbanes Exil, Schatten des Krieges, Armut, Alkohol, erste Liebe, eine Kindheit zwischen Murmeln und Brennnesseln, Erinnerungen an ein Bosnien, das „längst“ verschwunden ist.
Die Gedichte sind kurz, prägnant, ohne Pathos – schwarzer Humor, Ironie, Klarheit und bitterer Widerstand. Rodić imitiert nicht das Leben; das Leben imitiert seine Poesie – kompromisslos, marginalisiert, am Rande wandelnd. Motive: Vergänglichkeit, Identitätsverlust, Schönheit in Ruinen, das „Amarcord“ der Kindheit und der Nachkriegszeit.
Kritiker loben die Erfrischung: bitteren Vitalismus, Originalität in der bosnisch-herzegowinischen Poesie, die heilende Kraft des Humors.
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