
Suzana: roman iz Kristova doba
Ein religiöser Roman, der zur Zeit Christi spielt. Er erzählt die Geschichte von Susanna, einem Mädchen mit reiner Seele, das in ihrer Begegnung mit Jesus eine spirituelle Wandlung erfährt und seine Lehren, Wunder, sein Leiden und seine Auferstehung in ih
Suzana M. Reynes-Monlaur (Pseudonym der französischen katholischen Schriftstellerin Mile Reynes) ist ein Roman von ausgeprägter religiöser Sensibilität und lyrischer Kraft. Wie die Autorin in der französischen Einleitung schreibt, entstand die Absicht, die Zeit Jesu und die Erfahrungen der Menschen, die ihn sahen, ihm zuhörten und ihm folgten, „treuer als jede Legende“ erfahrbar zu machen. Für den Roman studierte die Autorin die französischen, englischen und historisch zuverlässigsten Quellen zum Leben Christi, zu jüdischen Bräuchen und zu Palästina, um ein spirituell glaubwürdiges Bild der Zeit Jesu zu zeichnen.
Die Hauptfigur, Suzana, ist eine junge, reine und sensible Seele, ein fast idealisiertes Mädchen, das sich der Gegenwart Christi vollkommen öffnet. Ihre Liebe und ihr Glaube sind nicht romantisch, sondern spirituell: Sie erfährt in sich alles, was sie gesehen und gehört hat – Christi Worte, Wunder, Lehren, Güte und die Macht seiner Erscheinung. Susanna wird als ein Wesen dargestellt, das im „Kristallspiegel“ der Wahrheit des Evangeliums lebt, und Christi Tod, Herrlichkeit und Auferstehung hallen in ihrem Herzen als persönliche spirituelle Erfahrung wider.
Der Roman ist ausgesprochen poetisch, wie das Nachwort betont: „reine Poesie, verwoben mit Finesse, Anmut und sanfter Einfachheit.“ Die Prosa erzeugt Atmosphäre mehr als Handlung und schildert die Welt zur Zeit Jesu mit sanfter Mystik. Die Szenen von Christi Wundern, die Rede am See Genezareth, der Weg nach Golgatha und die Momente des Ostergeheimnisses werden durch Susannas Blick geschildert – demütig, staunend und völlig hingegeben.
Das Nachwort vergleicht den Roman mit den Werken „primitiver Maler“ – er ist schlicht, aber aufrichtig, voller Begeisterung und spiritueller Inbrunst. Reynes-Monlaur, die ansonsten historische und religiöse Romane verfasste, verbindet in Susanna dokumentarische Präzision mit kraftvoller emotionaler Bildsprache. Aufgrund seiner Reinheit, seines jugendlichen Enthusiasmus und seines tief christlichen Tons erfreute sich der Roman nach seiner Veröffentlichung großer Beliebtheit und wurde mit Begeisterung gelesen, insbesondere von weiblichen Lesern, da Suzana als das Ideal einer jungen Seele dargestellt wird, die im Glauben und in der Liebe zu Christus lebt.
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