Orao i zmija

Orao i zmija

Martín Luis Guzmán

„Der Adler und die Schlange“ schildert die Erlebnisse des Autors während der Mexikanischen Revolution. Durch Begegnungen mit Revolutionsführern und die Ereignisse des Krieges entdeckt der Erzähler die Ideale, Konflikte und Enttäuschungen der Revolution.

Der Adler und die Schlange von Martín Luis Guzmán ist ein autobiografischer Roman, der auf den Erlebnissen des Autors während der Mexikanischen Revolution von 1913 bis 1915 basiert. Der Erzähler, ein junger Intellektueller und Journalist, wendet sich vom öffentlichen Leben ab und schließt sich der revolutionären Bewegung an, in der Überzeugung, dass diese Freiheit und eine gerechtere Gesellschaft bringen wird. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert – Revolutionäre Hoffnungen und In der Stunde des Sieges –, die seinen Weg vom anfänglichen Idealismus zur Desillusionierung angesichts der politischen Kämpfe nachzeichnen.

Auf seiner Reise durch Mexiko begegnet der Erzähler den wichtigsten Anführern der Revolution: Venustiano Carranza, Pancho Villa, Álvaro Obregón, Felipe Ángeles und anderen. Er schildert sie nicht als unfehlbare Helden, sondern als komplexe Persönlichkeiten, deren Entscheidungen von persönlichem Ehrgeiz, Mut, Grausamkeit und Machtstreben geprägt sind. Besonders hervorzuheben sind die Kapitel über Pancho Villa, in denen der Autor dessen Charisma, militärisches Talent, aber auch seine Unberechenbarkeit und seine Gewaltbereitschaft beschreibt.

Der Roman ist keine klassische chronologische Erzählung, sondern eine Reihe miteinander verbundener Episoden, Porträts und Erinnerungen, die gemeinsam ein Bild der Revolution aus der Perspektive ihrer Teilnehmer zeichnen. Guzmán schildert Feldzüge, politische Verhandlungen, den Einzug der Revolutionäre in Mexiko-Stadt, den Zerfall von Bündnissen und Konflikte zwischen ehemaligen Verbündeten.

Das Ende des Romans ist von der Enttäuschung des Erzählers geprägt, als er erkennt, dass die ursprünglichen Ideale der Revolution im Machtkampf verdrängt wurden. Das Werk ist zugleich ein historisches Dokument, eine psychologische Analyse der Revolutionsführer und eine Kritik an der politischen Gewalt, die oft die Ideale ersetzt, die die Revolution einst auslösten.

Titel des Originals
El águila y la serpiente
Übersetzung
Sonia i Catalina Fertilio
Maße
20 x 14,5 cm
Seitenzahl
432
Verlag
Naprijed, Zagreb, 1965.
 
Latein Schrift. Fester Einband mit Schutzumschlag.
Sprache: Kroatisch.

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