
Veličina i granice Freudove misli
In „Die Größe und die Grenzen des Freudschen Denkens“ analysiert Erich Fromm Freuds Beitrag zum Verständnis des Menschen und legt kritisch die Grenzen seiner Theorie dar, insbesondere ihre biologischen und autoritären Aspekte.
In seinem Buch Die Größe und Grenzen des Freudschen Denkens gibt Erich Fromm eine ausgewogene Einschätzung von Sigmund Freud als Begründer der Psychoanalyse und betont dessen außergewöhnliche Bedeutung für das Verständnis des Unbewussten, der kindlichen Sexualität und der Dynamik verdrängter Triebe. Fromm würdigt Freuds Größe darin, dass er die Komplexität der menschlichen Psyche entdeckte und aufzeigte, wie emotionale Konflikte durch frühe Beziehungen zu Eltern und Gesellschaft geprägt werden. Gleichzeitig geht Fromm jedoch respektvoll auf zentrale Kritikpunkte ein: Freuds Tendenz zum biologischen Reduktionismus, seine Sicht des Menschen als eines Wesens, das primär von sexuellen und aggressiven Impulsen getrieben wird, und sein unzureichendes Verständnis der sozialen und kulturellen Dimensionen der Persönlichkeit. Fromm ist der Ansicht, dass menschliche Motivation im Kontext des Bedürfnisses nach Liebe, Freiheit und Verbundenheit betrachtet werden sollte. Damit versucht er, Freuds Denken um eine humanistische Vision des Menschen als kreatives und soziales Wesen zu erweitern, das nach Sinn und nicht nur nach Vergnügen strebt.
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