
Uglavnom pridjevi
Die Sammlung „Uglavnom adjevjevi“ von Hrvoje Jurić vereint zehn Zyklen poetischer Skizzen und Gedichte.
Der Titel der Sammlung selbst scheint anzuerkennen, dass das Wesentliche diesen Gedichten entgeht, aber auch, dass der Versuch, dieses Wesentliche zu erfassen, das Wesen aller Kunst und allen Lebens ausmacht. Ein Blick auf die Titel der „Gedichte“ (etwa die ersten vier: Leben, Himmelfahrt, Schönheit, Transsubstantiation) bestätigt die philosophischen Anliegen des Autors und zeigt, dass Hrvoje Jurić ein Dichter ist, der aus der Philosophie hervorgegangen ist, oder umgekehrt. Wer weiß schon, was das Erste ist? Allgegenwärtig, wenn überhaupt, dann ist es wohl der edle Versuch, alles zu umfassen und alles zu artikulieren, was das poetische Subjekt bewohnt – und was sich ihm gerade entzieht –, der wohl das grundlegende Konzept ist, auch wenn es in der Sammlung unausgesprochen bleibt. Doch der Punkt liegt im Versuch: Darin liegt der Sinn. Der Dichter wird sagen, dass das Folgen des Spiels der Objekte, die zu Symbolen und unvermeidlichen Bedeutungen heranwachsen, ein stiller Ruf ist, die Photosynthese des Philosophen.
Angeboten wird ein Exemplar





