
42 paralela
Der erste Teil der epischen Trilogie „U.S.A.“ von John Dos Passos. Ein Mosaik aus dem Schicksal gewöhnlicher Amerikaner in der Zeit von 1900 bis zum Ersten Weltkrieg – Ehrgeiz, Kampf ums Überleben, soziale Unruhen und die Geburt des modernen Amerikas.
42. Parallel (1930) ist der erste Roman der großen Trilogie USA von John Dos Passos, einem der bedeutendsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts. Das Werk ist ein ambitioniertes Fresko der Vereinigten Staaten von Amerika in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Dos Passos verwebt meisterhaft die Schicksale verschiedener Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten – von armen Arbeitern, Gewerkschaftern und Journalisten über ehrgeizige Geschäftsleute bis hin zu Frauen, die um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Anhand ihrer Geschichten schildert der Roman Amerika in einer turbulenten Zeit: Industrialisierung, Massenstreiks, der Aufstieg des Kapitalismus, Auswanderung, politische Auseinandersetzungen und die Stimmung vor dem Ersten Weltkrieg.
Dos Passos verwendet eine revolutionäre Erzähltechnik: Er kombiniert realistische Prosa mit Wochenschau-Sequenzen (Montagen aus Zeitungsschlagzeilen, Liedern und Werbespots), biografischen Skizzen realer Personen (Henry Ford, Theodore Roosevelt, Emma Goldman usw.) und einer introspektiven Perspektive. Dieser innovative Stil erzeugt eine dynamische, filmische Wirkung und verleiht dem Roman die Weite und Tiefe eines wahren Nationalepos.
42. parallel ist nicht nur eine Geschichte über Einzelpersonen, sondern auch eine starke Gesellschaftskritik am amerikanischen Kapitalismus und dem für viele unerreichbaren „amerikanischen Traum“. Der Roman ist sowohl ein Zeitdokument als auch eine universelle Erzählung über Jugend, Ehrgeiz, Enttäuschung und den Kampf um ein besseres Leben.
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