
Legenda o lijepom Pécopinu i lijepoj Bauldouri
Eine romantische Erzählung von Victor Hugo, der 21. Brief aus seinem Reisebericht „Le Rhin“ („Der Rhein“, 1842). Ein romantischer Klassiker, ähnlich den Märchen der Brüder Grimm oder Andersen, jedoch geprägt von Hugos tiefer Emotionalität und seiner Philo
Die Geschichte spielt im mittelalterlichen Deutschland, in einer romantischen, märchenhaften Landschaft am Rhein. Der gutaussehende junge Ritter Pekopin und die schöne Bauldour lieben sich seit ihrer Kindheit; ihre Väter haben sie verlobt. An ihrem Hochzeitstag geht Pekopin auf die Jagd nach einem riesigen Eber, der das Dorf terrorisiert. Bei der Verfolgung lockt ihn der Teufel (in Gestalt eines Ebers oder Jägers) in einen verwunschenen Wald, wo die Zeit stillzustehen scheint: Pekopin jagt jahrhundertelang, durchlebt Zeitalter, Kriege und Veränderungen, kann aber nicht zurückkehren.
Nach 100 Jahren kehrt Pekopin endlich zurück – alt, erschöpft, aber immer noch verliebt. Er findet Bauldour: Sie hat treu auf ihn gewartet, ist aber an Kummer und Altersschwäche gestorben. Im dramatischen Finale besiegt die Liebe den Tod – Pekopin findet sie im Grab, und die Seelen sind in der Ewigkeit vereint.
Hugo verwendet folkloristische Motive (die ewige Jagd, die Täuschung des Teufels, den Rhein als Symbol der Vergänglichkeit), um ein romantisches Märchen über eine Liebe zu erschaffen, die Zeit, Tod und Schicksal überdauert. Die Erzählung ist lyrisch, voller poetischer Naturbeschreibungen, mittelalterlicher Ritterlichkeit und Melancholie – typisch für Hugos Stil in „Le Rhin“, wo er Reisebericht, Geschichte und Fiktion miteinander verwebt.
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