
Ararat
Eine historische Saga über die ungarische Adelsfamilie Dukay – ihre Lieben, Konflikte und ihren Niedergang –, eingebettet in die turbulenten Jahrzehnte des Ersten Weltkriegs, den Zusammenbruch Österreich-Ungarns und die Veränderungen der Zwischenkriegszei
Ararat ist ein historischer Familienroman des ungarischen Autors Lajos Zilahy, der ursprünglich 1947 erschien. Das Werk bildet den zentralen Teil der Trilogie Die Familie Dukay, welche den Aufstieg und Niedergang des ungarischen Adels über mehrere Generationen hinweg nachzeichnet.
Die Erzählung folgt der gräflichen Familie Dukay – ihren Mitgliedern, romantischen Verwicklungen, internen Konflikten und individuellen Schicksalen – vor dem Hintergrund tiefgreifender europäischer Umbrüche. Im Mittelpunkt steht die prunkvolle Welt des Adels mit ihren Schlössern, ererbten Gütern und strengen gesellschaftlichen Konventionen – eine Welt, deren Fundamente unter dem Einfluss des Ersten Weltkriegs, des Zerfalls von Österreich-Ungarn und weitreichender politischer Veränderungen allmählich ins Wanken geraten.
Besonders bemerkenswert sind die Schicksale der jungen Gräfinnen Krisztina und Zija Dukay. Krisztinas emotionale Bindung an den letzten Habsburger Kaiser, Karl, verdeutlicht die Tragik einer untergehenden imperialen Ordnung, während Zijas Suche nach Liebe und persönlicher Freiheit den Zusammenprall zwischen überlieferten Werten und neuen gesellschaftlichen Realitäten widerspiegelt.
Zilahy verwebt geschickt historische Ereignisse, Familiengeheimnisse, Liebesgeschichten, soziale Schichtung und psychologische Charakterstudien. Der Roman bietet ein fesselndes Porträt des mitteleuropäischen Adels während des Übergangs von einer traditionellen zu einer modernen Gesellschaft.
Ararat ist ein bedeutendes Werk der ungarischen historischen Literatur – ideal für Leserinnen und Leser, die Familiensagas, historische Romane und mitteleuropäische Literatur schätzen.
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Angeboten wird ein Exemplar.









